Wie läuft eine Pirschjagd in Afrika wirklich ab?

Für viele Jäger gehört die Pirschjagd zu den faszinierendsten Jagdformen überhaupt. Besonders in Afrika wird die Jagd auf Plains Game häufig genau auf diese Weise durchgeführt. Anders als bei vielen europäischen Jagdformen, bei denen häufig Ansitz oder Hochsitzjagd im Mittelpunkt stehen, basiert ein großer Teil der Jagd in Südafrika auf der Pirsch.

Doch wie läuft eine solche Pirschjagd tatsächlich ab?

Viele Jäger haben zunächst eine eher romantische Vorstellung von der Pirsch durch die afrikanische Savanne. In der Realität ist diese Jagdform jedoch eine Mischung aus Beobachtung, Geduld, Erfahrung und Teamarbeit.

Viele klassische Plains-Game-Arten werden auf diese Weise bejagt.

In diesem Artikel erfahren Sie:

  • Was bei der Vorbereitung passiert
  • Wie wichtig die richtigen Tracker sind
  • Wie die Pirsch abläuft
  • Mehr über Ansprechen, Schuss und eventuelle Nachsuche

Vorbereitung vor der Pirsch

Ein typischer Jagdtag auf einer Jagdfarm beginnt meist sehr früh. Oft startet die Jagd kurz nach Sonnenaufgang.

Der Grund dafür ist einfach: In den frühen Morgenstunden sind viele Wildarten besonders aktiv.

Vor Beginn der Jagd wird häufig zunächst gemeinsam gefrühstückt. Anschließend bespricht der Professional Hunter mit dem Jäger den Plan für den Tag.

Dabei werden mehrere Punkte berücksichtigt:

  • welche Tierarten gesucht werden
  • Windrichtung
  • aktuelle Wildbewegungen
  • Beobachtungen der Tracker

Diese Planung ist ein wichtiger Bestandteil jeder erfolgreichen Pirsch.

Auch das richtige Kaliber spielt bei der Pirschjagd eine wichtige Rolle.

Ansprechen des Wildes

Wenn Wild entdeckt wird, beginnt ein wichtiger Teil der Jagd: das Ansprechen.

Dabei entscheidet der Professional Hunter gemeinsam mit dem Jäger, ob es sich um ein geeignetes Tier handelt.

Dabei werden mehrere Faktoren berücksichtigt:

  • Geschlecht
  • Alter
  • Trophäenqualität

Erst wenn diese Faktoren passen, wird entschieden, ob ein Schuss möglich ist.

Der Schuss

Wenn sich eine geeignete Situation ergibt, bereitet sich der Jäger auf den Schuss vor.

Oft erfolgt der Schuss aus einer aufgelegten Position, zum Beispiel:

  • vom Schießstock
  • von einem Ast
  • von einer natürlichen Auflage

Der Professional Hunter unterstützt den Jäger dabei und hilft bei der Einschätzung der Distanz.

Nachsuche

Nach dem Schuss beginnt häufig eine Nachsuche.

Dabei verfolgen Jäger, Professional Hunter und Tracker gemeinsam die Spur des Wildes.

Die Erfahrung der Tracker spielt auch in dieser Phase eine entscheidende Rolle.

Achtung!!! Bei den meisten Jagdfarmen gibt es die Regelung, wenn das Wild verletzt wurde (Schweiß (Blut), Knochen oder Fleisch gefunden), wird das Stück Wild als erlegt angesehen und muss voll oder mindestens zu 50% bezahlt werden. Auch wenn es nicht gefunden wurde.

Das soll dazu beitragen, dass nicht geschossen wird, wenn man sich nicht sicher ist einen guten Schuss antragen zu können.

Fazit

Die Pirschjagd in Afrika ist eine intensive und spannende Jagdform.

Sie verbindet Beobachtung, Geduld und Teamarbeit und bietet Jägern ein sehr unmittelbares Naturerlebnis.

Für viele Jäger gehört genau diese Form der Jagd zu den eindrucksvollsten Erfahrungen einer Afrika-Reise.

Die Wahl der richtigen Jagdregion kann den Erfolg einer Pirsch erheblich beeinflussen.

Planung Ihrer Jagdreise

Wenn Sie eine Jagdreise nach Südafrika planen und Unterstützung bei der Auswahl der passenden Farm wünschen, können Sie hier ein unverbindliches Erstgespräch vereinbaren.

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