Plains Game in Südafrika – Welche Tierarten können Jäger erwarten?

Wer sich zum ersten Mal mit einer Jagdreise nach Südafrika beschäftigt, stößt sehr schnell auf den Begriff „Plains Game“. Für viele Jäger ist dieser Begriff zunächst etwas unklar, da er im europäischen Jagdgebrauch nicht existiert.

Plains Game ist ein Sammelbegriff für verschiedene Wildarten, die in Afrika bejagt werden können und nicht zu den sogenannten „Dangerous Game“-Arten gehören.

Während Dangerous Game beispielsweise Elefant, Büffel oder Löwe umfasst, gehören zum Plains Game zahlreiche Antilopenarten und andere Wildtiere der afrikanischen Savannen und Buschlandschaften.

Gerade Südafrika bietet eine außergewöhnlich große Vielfalt an Plains-Game-Arten, weshalb das Land für viele Jäger ein idealer Einstieg in die Afrika-Jagd ist

Wenn Sie wissen möchten, welche Kosten bei einer Jagdreise entstehen können, finden Sie hier eine realistische Übersicht der typischen Gesamtkosten.

In diesem Artikel erfahren Sie:

  • Welche Tiere hauptsächlich in das Gebiet Plains Game fallen
  • Warum Plains Game ideal für Afrika-Einsteiger ist
  • Welche Jagdmethoden überwiegend genutzt werden

Typische Plains-Game Arten

Zu den häufig bejagten Plains-Game-Arten gehören unter anderem:

Impala

Das Impala gehört zu den häufigsten Antilopenarten im südlichen Afrika.
Die Tiere sind äußerst wachsam und bewegen sich oft in größeren Gruppen.
Eine erfolgreiche Jagd erfordert daher eine vorsichtige Pirsch und gutes Ansprechen.

Kudu

Der Kudu zählt zu den bekanntesten Antilopen Afrikas.
Vor allem die beeindruckenden spiraligen Hörner der Bullen machen ihn zu einer begehrten Trophäe.

Kudus leben häufig in dichtem Buschland und sind hervorragend getarnt, was die Jagd besonders spannend macht.

Blue Wildebeest (Blaues Gnu)

Das Blaue Gnu ist ein sehr robustes Wildtier und gilt als besonders widerstandsfähig.

Viele Professional Hunter empfehlen eine ausreichend starke Kaliberwahl, da diese Tiere sehr zäh sein können.

Zebra

Zebras sind nicht nur ikonische Tiere der afrikanischen Landschaft, sondern auch interessante Jagdarten.

Sie besitzen ausgezeichnete Sinne und reagieren schnell auf Bewegungen.

Warthog (Warzenschwein)

Warzenschweine sind in vielen Regionen Südafrikas verbreitet.

Die Jagd erfolgt häufig an Wasserstellen oder während der Pirsch im Busch.

Warum Plains Game ideal für Einsteiger ist

Viele Jäger beginnen ihre erste Afrika-Jagd mit Plains-Game-Arten.

Das hat mehrere Gründe.

Zum einen ist die Vielfalt der Tierarten sehr groß.
Zum anderen ermöglichen viele Jagdfarmen flexible Jagdprogramme.

Außerdem findet die Jagd meist im klassischen Buschveld statt, wodurch spannende Pirschsituationen entstehen.

Eine der bekanntesten Regionen für Plains Game ist die Provinz Limpopo im Norden Südafrikas.

Jagdmethode

Die häufigste Jagdmethode auf Plains Game ist die Pirsch.

Dabei bewegen sich Jäger, Professional Hunter und Tracker langsam durch das Revier und versuchen, geeignete Tiere anzusprechen.

Diese Form der Jagd erfordert Geduld, Aufmerksamkeit und gutes Beobachtungsvermögen.

Gerade deshalb empfinden viele Jäger diese Jagd als besonders intensiv.

Fazit

Plains Game bildet für viele Jäger den Einstieg in die Afrika-Jagd.

Die Kombination aus großer Artenvielfalt, spannender Pirsch und abwechslungsreicher Landschaft macht diese Jagdform besonders attraktiv.

Wer sich mit einer Jagdreise nach Südafrika beschäftigt, wird daher fast immer zuerst mit dem Thema Plains Game in Berührung kommen.

Die Auswahl der Tierarten sollte immer zur geplanten Jagddauer passen.

Planung Ihrer Jagdreise

Wenn Sie eine Jagdreise nach Südafrika planen und Unterstützung bei der Auswahl der passenden Farm wünschen, können Sie hier ein unverbindliches Erstgespräch vereinbaren.

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